Singlebörsen-News  » Meldung vom 21. Juli 2016

Pärchen-Apps:
Beziehungskiller oder Harmoniegarant?

Als Pendant zu Dating-Apps für Singles, wie Tinder und Co., gibt es nun also Apps für Paare, und das für beinahe jede Alltagssituation. Nicht nur Liebesgeflüster und romantische Dates sollen damit gesteuert werden, sondern auch ganz unromantische Dinge, wie das Streitverhalten, die Finanzen oder den Haushaltsplan. Doch ist das tatsächlich eine Bereicherung, oder ehr eine Gefahr für die Beziehung?

maenner sehen laut edarling eifersucht als liebesbeweis an

Werden die Singles häufig für ihre digitale Suche und die Unterstützung von Apps belächelt, sind jetzt also auch Paare im Zuge der App-Entwicklung voll integriert. Doch wobei genau sollen einem die Apps helfen? 

Pärchen-Apps für das Finanzelle

Geht es um das Bezahlen einer Restaurant-Rechnung, um den Wocheneinkauf oder die Stromrechnung, sind manche scheinbar nicht in der Lage, gerecht zu teilen. Möglicherweise lebt der eine gern auf großem Fuß, während der andere lieber einen Igel in der Tasche hat. Apps wie splitr oder better haves helfen dabei, alles genau aufzulisten und durch zwei zu teilen.

Streit schlichten via App?

Es kommt zum Streit, es wird hart gekämpft und beide Seiten sind eingeschnappt und verbohrt. Vorbei sind die Zeiten, wo Freunde konsultiert werden, wo getröstet werden muss, oder Rat von der Mutti eingeholt, wie die Sache wieder zu kitten ist.

Abhilfe für all das schaffen jetzt die Streitapps, wie beispielsweise fix a fight. Hier können Paare ihren jeweiligen Gemütszustand aus einer Auflistung auswählen und dem Partner digital mitteilen. Gott sei Dank, da bleibt einem das lästige "vielleicht einfach mal miteinander sprechen" erspart…

Apps für Pärchen: Keine Sex-Diskussionen mehr

Auch das kann man nun von einer App steuern lassen. Stimmt die Beziehung beim Thema Finanzen oder Streitkuktur, so ist da durchaus noch die Sache mit dem Sex. SpreadSheet organisiert die Bewertung von Qualität und Quantität des Sexlebens. In einer Statistik wird minutiös und ganz präzise aufgeführt, wann, wie oft, wie lange und wie zufriedenstellend der Beischlaf ausgeführt wurde.

"Ich hab Migräne!"
"Seit 3 Wochen???"
"Das kommt Dir nur so lange vor."
"Nein, schau mal in die App!" 

Vorbei das ewige Diskutieren, ab jetzt wird das Handy gezückt und das Balkendiagramm ausgewertet. Wer der Statistik misstraut, wird dank des Mikrofons und des Bewegungssensors eines Besseren belehrt. Für den besonderen Ansporn lassen sich übrigens Ranglisten zur wettkampforientierten Leistungssteigerung erklimmen.

Beziehungs-Schedule

Wie lange sind wir schon zusammen, wie viele Minuten genau, mit welchen Unterbrechungen? Kein Thema, die App zeichnet´s auf! Couple oder iSchatz organisieren aber auch noch ganz andere Dinge: Zusammengelegte Terminplaner, Urlaubskalender, Einkaufslisten oder Unternehmungen. Außerdem kann man immer sehen, wo Schatzi sich gerade befindet.

Dieses Sheet könnte jedoch auch schnell zum Beziehungskiller werden, nämlich dann, wenn Schatzi sich an verbotenen Orten aufhält! Noch einen Vorteil haben solche Apps. Es ist damit sichergestellt, dass man nur mit seinem Partner chattet, und nicht, ganz ausversehen, vielleicht mal einen Exfreund-oder -Freundinnen Kontakt erwischt. Uuuups!

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Pärchen-Apps: Fluch oder Segen

Mit all diesen Apps soll also die komplette Beziehung sauber und ordentlich organisiert werden. Nie wieder Streit, nie wieder Diskussionen, nie wieder Frust. Doch hilft uns das wirklich? Was ist mit spontanen Anrufen, mit lauten Meinungsäußerungen, mit liebevollen Entschuldigungen und echten Gefühlen? Existiert die Liebe dann nur noch virtuell?

Kein Vermissen mehr, kein Kribbeln im Bauch und keine Heimlichkeiten mehr, die es gerade so spannend machen. Alles ist über die Apps geregelt und gesteuert. Nüchtern wird die Beziehung und stumpft so schnell ab oder zerbröckelt am Ende gar vielleicht.

Und dann kommen sie wieder, die Single-Freunde, die vollkommen frei und selbstbestimmt bei Tinder hin und her wischen und niemandem Erklärungen schulden oder sich in Ranglisten und Diagrammen wiederfinden.

Quelle: DIE WELT

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