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Diese Frage ist nur schwer zu beantworten, doch grundsätzlich gilt auf Online-Singeltreffs: lieber weniger, als zu viel! Gehen Sie nicht zu sehr in die Offensive, insbesondere dann nicht, wenn Sie eine dauerhafte Beziehung suchen.
Viele Stars wie Heidi Klum und Melanie Marschke tun es in Zeitungen wie GQ oder sogar im Playboy. Das ist die Einstellung klar: Wenn die Stars es in der Öffentlichkeit tun, warum sollten Sie es dann nicht auch auf Online-Singeltreffs machen können?
Sehr viele Frauen haben sich nach der Anmeldung in Online-Singeltreffs bereits diese Frage gestellt: Wie sexy darf ich in meinem Profil eigentlich sein. Kann man im Text beispielsweise etwas von den eigenen sexuellen Vorlieben und Wünschen preisgeben? Können hier die eigenen lustvollen Fantasien oder sogar die erotischen Fähigkeiten dargestellt werden? Wie weit darf man beim Profilfoto eigentlich gehen? Ist es in Ordnung, sich im schönsten Abendkleid zu fotografieren und insbesondere einige Körperpartien mit Bildern hervor zu heben bzw. wie sieht es mit Bildern im schwarzem BH aus?
Die Antwort auf all diese Fragen ist ernüchternd wie einfach: Wenn Sie auf Online-Singeltreffs einen Lebenspartner suchen, dann dürfen diese Dinge niemals für das Profil verwendet werden! Auch wenn Sie auf der Suche nach einem Seitensprung oder einer Affäre sind, sollten Sie mit diesen Dingen vorsichtig sein! Nicht selten lockt man neben dem potentiellen Lover auch zahlreiche Wüstlinge und Spaßvögeln an.
Wie ist das wenn all diese Dinge etwas verdeckt dargestellt sind, das geht doch auch in Online-Singeltreffs? Der Begriff des „casual dating“ („Gelegenheitssex“), möchten sich Frauen von ihren schönsten und besten Seiten zeigen.
Was also nun? Die Texte in den typischen Anzeigen für Seitensprünge in Online-Singeltreffs können doch ruhig mal etwas einheizen – man möchte ja schließlich einen ganz bestimmten Lover, der dann auch weiß was man gibt und selbst auch erwartet. Diese Formulierungen waren übrigens auch schon in den einschlägigen Zeitungsanzeigen üblich – da suchte man dann eben einen Mann für „alles Schöne“ oder es wurde geschrieben, dass man „der englischen Liebe nicht abgeneigt ist“ oder man suchte ganz schlicht nach „einer strengen Hand“. Kurz zusammengefasst: Wörter sind immer noch anonym und aus eben diesem Grund kann man hier auch etwas weiter gehen und schreiben, welche (Ge-)Lüste man empfindet. Dennoch gilt: Nicht zu offensiv! Im schlimmsten Fall werden diese Anzeigen dann mit jenen der professionellen Frauen verwechselt – eine Horrorvorstellung für viele Frauen.
Schlecht ist es auch mit erotischen Fotos in Online-Singeltreffs: Sie gelangen mitunter blitzschnell in Umlauf und tauchen dann auf Seiten auf, die man selbst nie besucht hat. Der beste Rat ist daher: stellen Sie diese Bilder erst gar nicht ein! Wenn es denn doch unbedingt sein muss: lassen Sie die Bilder bei einem Fotografen mit neutralen Hintergrund machen. Zeigen Sie keine typischen Erkennungsmerkmale wie beispielsweise Tätowierungen oder ähnliches. Vergessen Sie ggf. auch nicht den Ehering abzunehmen. Muss das Gesicht gezeigt werden sind Hilfsmittel wie starkes Schminken und Perücken angesagt. Auch eine nachträgliche Überarbeitung beispielsweise mit Photoshop kann einiges unkenntlich machen.
Eher wenig nützen dagegen helle oder mittelstarke Sonnenbrillen. Auch leichte Weichzeichner können so korrigiert werden, dass das Gesicht hinterher doch zu erkennen ist.
Die Gefahren, die mit solchen leichtfertig auf Online-Singeltreffs eingestellten Fotos also einhergehen, sollten auf keinen Fall unterschätzt werden. Bereits mehrmals haben Frauen versucht, derartige Fotos uns Spuren im Internet wieder zu entfernen, doch nur wenige hatten dabei wirklich Erfolg. Aus diesen Grund ist es schon besser, diese Art von Fotos gar nicht erst einzustellen.
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