
Warnsignale, die jeder kennen muss
Love Scam in Österreich: Infos vom BKA & der FMA
Eine neue Bekanntschaft schreibt täglich, macht Komplimente, spricht schnell von großen Gefühlen – und bittet irgendwann um Geld. Was nach einem schlechten Film klingt, ist in Österreich bittere Realität: Love Scam (auch Romance Scam genannt) gehört laut Bundeskriminalamt zu den am schnellsten wachsenden Betrugsformen im Internet. Dieser Ratgeber erklärt – gestützt auf offizielle Informationen des österreichischen Bundeskriminalamts (BKA) und der Finanzmarktaufsicht (FMA) – wie die Masche funktioniert, welche Warnsignale Sie erkennen müssen und was Sie tun können, wenn Sie betroffen sind.
Wenn Sie den Verdacht haben, Opfer eines Love Scams geworden zu sein, erstatten Sie umgehend Anzeige bei Ihrer nächsten Polizeiinspektion oder unter der Nummer 059 133. Brechen Sie sofort jeglichen Kontakt zur verdächtigen Person ab und überweisen Sie kein weiteres Geld.
Was ist ein Love Scam? Die Definition vom Bundeskriminalamt
Das österreichische Bundeskriminalamt (BKA) definiert Love Scam – auch als „Partnervermittlungsbetrug“ oder „Romance Scam“ bezeichnet – als eine Form des Internetbetrugs, bei der Kriminelle auf Dating-Plattformen oder in sozialen Medien gezielt nach Opfern suchen. Mittels sogenanntem Social Engineering (soziale Manipulation) wird über Wochen oder Monate eine emotionale Bindung aufgebaut. Das Ziel: Das Opfer soll Geld überweisen – freiwillig und ohne Misstrauen.
Auch die Finanzmarktaufsicht (FMA) warnt in ihrer Verbraucherschutz-Reihe „Reden wir über Geld!“ ausdrücklich vor dieser modernen Form des Heiratsschwindels. Die FMA betont, dass die Schäden „oft verheerend“ sind – nicht nur emotional, sondern auch finanziell.
Die Lage in Österreich: Zahlen und aktuelle Fälle
Internetbetrug ist in Österreich eines der fünf Kriminalitätsfelder mit dem größten Einfluss auf das Sicherheitsempfinden der Gesellschaft – die sogenannten „Big Five“ des Bundeskriminalamts. Die Dimension des Problems wird durch aktuelle Zahlen deutlich:
- 63.459 Anzeigen wegen Internetkriminalität wurden 2025 in Österreich erstattet – ein Anstieg von 1,8 % gegenüber dem Vorjahr. Zum Vergleich: 2016 waren es nur 13.103.
- Bei Finanzbetrugsfällen, die der FMA gemeldet werden, verliert jedes Opfer im Durchschnitt € 32.600.
- 2024 wurde ein 33-jähriger Tatverdächtiger aus Nigeria nach Österreich ausgeliefert, der vier Männern aus Niederösterreich, Wien und Salzburg über 700.000 Euro mit falschen Liebesversprechen entlockt hatte.
- Im April 2026 wurde bekannt, dass eine 57-jährige Tirolerin über mehrere Jahre hinweg 350.000 Euro an Love Scammer verloren hat – sie war zunächst selbst wegen Geldwäsche-Verdachts ins Visier der Polizei geraten.
- Eine 72-Jährige aus Salzburg überwies 79.000 Euro an einen vermeintlichen Musiker, der sie monatelang über Social Media manipuliert hatte.
Dunkelziffer extrem hoch: Das BKA weist ausdrücklich darauf hin, dass das Anzeigeverhalten bei Love Scams besonders gering ist. Viele Betroffene schämen sich oder glauben trotz Warnsignalen weiter an die „Beziehung“. Die tatsächliche Schadenssumme in Österreich dürfte ein Vielfaches der gemeldeten Zahlen betragen.
So funktioniert der Betrug: Die 5 Phasen eines Love Scams
Das BKA und die FMA beschreiben einen typischen Ablauf, der sich in fünf Phasen unterteilen lässt:
Kontaktaufnahme – das perfekte Profil
Die Betrüger erstellen ein gefälschtes, aber sehr überzeugendes Profil auf einer Dating-Plattform oder in sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram. Laut FMA verwenden sie attraktive Fotos – zunehmend auch KI-generierte Bilder, die in keiner Rückwärts-Bildersuche auftauchen. Beliebt sind Identitäten als Ärzte, Ingenieure, Soldaten oder erfolgreiche Unternehmer.
Beziehungsaufbau – Love Bombing und Social Engineering
Es folgt eine Phase intensiver Kommunikation: häufige Nachrichten, SMS, Telefonate und verschickte Bilder. Die FMA beschreibt, dass die neue Bekanntschaft „viel vermeintlich Persönliches erzählt, rasch antwortet und sehr fürsorglich erscheint“. Es wird schnell von großer Liebe gesprochen – oft, bevor ein persönliches Treffen stattgefunden hat. Dieses Phänomen wird als Love Bombing bezeichnet: Das Opfer wird mit Zuneigung überschüttet, um emotionale Abhängigkeit zu erzeugen.
Das Treffen wird arrangiert – und abgesagt
Das BKA schildert ein typisches Muster: Der Betrüger schlägt einen Besuch in Österreich vor und teilt dem Opfer beiläufig die anfallenden Kosten mit – Reisekosten, Visum, Pass. Kurz darauf erklärt er, sich die Ausgaben nicht leisten zu können. Oft gibt der Täter vor, aus ärmlichen Verhältnissen zu stammen.
Die Geldforderungen – klein am Anfang, dann eskalierend
Zunächst werden kleine Beträge zwischen 100 und 500 Euro erbeten. Wenn das Opfer hilft, steigen die Summen rapide – oft auf Tausende oder sogar Zehntausende Euro. Das BKA betont, dass die Ausreden immer neue Formen annehmen: Zollprobleme, Krankenhausrechnungen, angebliche Haft, familiäre Notlagen. Die Geldforderungen werden mit emotionalem Druck gepaart, um das Opfer bei der Stange zu halten.
Kontaktabbruch – oder Eskalation
Irgendwann verschwinden die Betrüger spurlos – oder sie erhöhen den Druck weiter. Eine neuere Variante ist der sogenannte Relationship Investment Scam: Dabei werden die Opfer nicht direkt um Geld gebeten, sondern zu angeblich lukrativen Krypto-Investments gedrängt, die sich als Fälschungen herausstellen.
Die 10 Warnsignale: So erkennen Sie einen Love Scam
Basierend auf den offiziellen Empfehlungen des BKA, der FMA und des Europäischen Verbraucherzentrums Österreich gelten diese zehn Warnsignale als klare Alarmzeichen:
| Nr. | Warnsignal | Was steckt dahinter? |
|---|---|---|
| 1 | Schnelle, intensive Liebesgeständnisse | Love Bombing – emotionale Abhängigkeit erzeugen, bevor ein Treffen stattfindet |
| 2 | Zu perfektes Profil | Professionelle Fotos, beeindruckender Beruf, keine normalen Alltagsbilder |
| 3 | Niemals ein persönliches Treffen | Immer wieder neue Ausreden – beruflich verreist, im Einsatz, krank |
| 4 | Schneller Wechsel vom Portal zum Messenger | Auf WhatsApp oder SMS fehlen die Sicherheitsmechanismen der Plattform |
| 5 | Behauptet, im Ausland zu leben/arbeiten | Rechtfertigt, warum nur digital kommuniziert werden kann |
| 6 | Geldforderungen – egal wie klein | Das BKA warnt: Sobald eine Online-Bekanntschaft Geld fordert, ist Vorsicht geboten |
| 7 | Notfall-Geschichten und Zeitdruck | Krankheit, Unfall, Zollgebühren, Haft – alles dient dazu, Mitleid und Dringlichkeit zu erzeugen |
| 8 | Bittet um Geheimhaltung | „Erzähl niemandem von uns“ – isoliert das Opfer von Familie und Freunden |
| 9 | Verweigert Videoanrufe oder zeigt Auffälligkeiten | Auch Deepfake-Videos haben noch erkennbare Artefakte (unnatürliche Lippenbewegungen, unscharfe Übergänge) |
| 10 | Drängt zu Krypto-Investments | Relationship Investment Scam – die neueste Weiterentwicklung des klassischen Love Scams |
Die goldene Regel des BKA: Überweisen Sie niemals Geld an eine Person, die Sie nur online kennen – auch dann nicht, wenn es sich um einen vermeintlichen Notfall handelt.
Neue Gefahr 2026: KI-Deepfakes und automatisierte Scams
Was Love Scams in den letzten Jahren besonders gefährlich macht, ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Die Betrugsmaschen werden dadurch in mehrfacher Hinsicht raffinierter:
- KI-generierte Profilbilder: Betrüger erstellen mit wenigen Klicks fotorealistische Bilder von Personen, die gar nicht existieren. Eine klassische Rückwärts-Bildersuche auf Google findet diese Fotos nicht – weil es kein Original gibt.
- Deepfake-Videos und -Stimmen: Selbst Videoanrufe bieten keine Sicherheit mehr. Face-Swapping-Technologie kann Gesichter in Echtzeit ersetzen, Stimmen werden künstlich geklont. Sicherheitsforscherin Julia Krickl vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation warnt: Professionelle Deepfakes sind selbst für Experten schwer zu erkennen.
- KI-Chatbots für die Kommunikation: Betrüger nutzen KI-gestützte Chatbots, die aus den Antworten der Opfer lernen und über Monate hinweg konsistente, emotionale Gespräche führen können – in mehreren Sprachen gleichzeitig.
- Industrialisierung: Professionelle Scam-Netzwerke in Südostasien und Westafrika betreiben eigene „AI Rooms“, in denen Deepfake-Technologie für Videoanrufe eingesetzt wird. Ein einzelner Betrüger kann so Hunderte Opfer gleichzeitig bearbeiten.
Achten Sie bei Videoanrufen auf: unnatürliche Lippenbewegungen, unscharfe Übergänge zwischen Gesicht und Hintergrund, inkonsistente Beleuchtung und auffällige Hände. Bitten Sie die Person, eine spontane Geste auszuführen (z. B. mit der Hand über das Gesicht streichen) – Deepfake-Software hat damit noch Schwierigkeiten.
Wer ist besonders gefährdet?
Entgegen dem weit verbreiteten Klischee trifft es bei Weitem nicht nur ältere, naive Menschen. Das BKA beobachtet, dass sowohl Frauen als auch Männer gleichermaßen zu Opfern werden. Besonders gefährdet sind Personen, die:
- Sich nach einer Trennung oder dem Verlust eines Partners in einer emotional verletzlichen Phase befinden
- Wenig Erfahrung mit Online-Dating haben und die Gepflogenheiten seriöser Plattformen nicht kennen
- Sozial isoliert sind und wenige Vertrauenspersonen haben, mit denen sie die neue „Beziehung“ besprechen können
- Finanziell gut aufgestellt sind – die Betrüger recherchieren gezielt Profile, die auf Wohlstand hindeuten
Der prominente „Fake Brad Pitt“-Fall Anfang 2025 zeigt: Selbst in Niederösterreich gelang es Betrügern, einer Frau fünfstellige Eurobeträge zu entlocken, indem sie sich als Hollywood-Star ausgaben. Das European Consumer Centre warnt: „Jeder kann Opfer werden.“
Was tun, wenn Sie betroffen sind? Schritt-für-Schritt
Wenn Sie vermuten, Opfer eines Love Scams zu sein – oder bereits Geld überwiesen haben – empfehlen BKA und FMA folgende Schritte:
Kontakt sofort abbrechen
Blockieren Sie die Person auf allen Kanälen. Löschen Sie keine Chat-Verläufe – diese dienen als Beweismaterial.
Beweise sichern
Machen Sie Screenshots von allen Nachrichten, Profilen, Fotos und Überweisungsbelegen. Notieren Sie sich Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Benutzernamen.
Anzeige erstatten
Gehen Sie zu Ihrer nächsten Polizeiinspektion oder kontaktieren Sie die Polizei unter 059 133. Das BKA kann über Interpol internationale Ermittlungen einleiten. Je mehr Details Sie zu den Tätern und den Geldtransfers liefern können, desto höher sind die Erfolgsaussichten.
Bank kontaktieren
Informieren Sie sofort Ihre Bank über die betrügerischen Überweisungen. In manchen Fällen können Transaktionen noch gestoppt oder rückgängig gemacht werden – besonders, wenn sie erst kürzlich durchgeführt wurden.
FMA und Watchlist Internet melden
Melden Sie verdächtiges Online-Verhalten zusätzlich an die FMA (Finanzmarktaufsicht) und die Watchlist Internet (watchlist-internet.at). Diese Meldungen helfen, andere potenzielle Opfer zu warnen.
Professionelle Hilfe suchen
Love Scam hinterlässt nicht nur finanzielle, sondern auch tiefe emotionale Wunden. Scheuen Sie sich nicht, psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Die Internet Ombudsstelle (ombudsstelle.at) bietet kostenlose und unabhängige Beratung.
Prävention: So schützen Sie sich beim Online-Dating
Die wichtigsten Schutzmaßnahmen, die das BKA und die FMA empfehlen:
Gebote
Verbote
Der wichtigste Tipp: Seriöse Dating-Plattformen mit manueller Profilprüfung und verifizierter Mitgliedschaft bieten deutlich mehr Schutz als Gratis-Apps oder Social-Media-Kontakte. In unserem Singlebörsen-Vergleich finden Sie ausschließlich Plattformen, die wir selbst getestet haben und die über geprüfte Sicherheitsmechanismen verfügen.
Tipps für Angehörige: Wenn jemand in Ihrem Umfeld betroffen ist
Das Erkennen eines Love Scams ist für Außenstehende oft offensichtlich – für die betroffene Person jedoch nicht. Die offizielle Empfehlung der Plattform onlinesicherheit.gv.at lautet: Setzen Sie die betroffene Person nicht unter Druck. Bieten Sie stattdessen ein offenes Ohr und Unterstützung an.
- Bringen Sie Ihre Bedenken ruhig und respektvoll vor – ohne Vorwürfe
- Betroffene brauchen häufig mehrere Anläufe und sichere Beweise, um den Betrug einzusehen
- Helfen Sie bei der Beweissicherung (Screenshots, Überweisungsbelege)
- Begleiten Sie die Person gegebenenfalls zur Polizei und zur psychologischen Beratung
- Machen Sie sich bewusst: Scham ist eine der stärksten Barrieren – begegnen Sie der Person mit Empathie, nicht mit Vorwürfen
Offizielle Anlaufstellen in Österreich
| Stelle | Kontakt / Link | Wofür zuständig? |
|---|---|---|
| Polizei (BKA) | 059 133 oder nächste Polizeiinspektion | Anzeigenerstattung, Ermittlungen, internationale Zusammenarbeit via Interpol |
| Bundeskriminalamt – Prävention | bundeskriminalamt.at/praevention | Informationen, Warnungen, Präventions-Tipps |
| FMA – Finanzmarktaufsicht | fma.gv.at | Warnung vor Finanzbetrügern, Investoren-Warnlisten |
| FMA – „Reden wir über Geld“ | redenwiruebergeld.fma.gv.at | Verbraucherschutz-Information speziell zu Love Scam |
| Watchlist Internet | watchlist-internet.at | Meldung verdächtiger Websites und Betrugsmaschen |
| Internet Ombudsstelle | ombudsstelle.at | Kostenlose, unabhängige Schlichtung und Beratung |
| Europäisches Verbraucherzentrum Österreich | europakonsument.at | Beratung bei grenzüberschreitenden Fällen |
| onlinesicherheit.gv.at | onlinesicherheit.gv.at | Offizielle Informationsplattform für Internetsicherheit |
Seriöses Dating in Österreich: So minimieren Sie das Risiko
Der beste Schutz vor Love Scam ist die Wahl einer seriösen Dating-Plattform. Plattformen mit kostenpflichtiger Mitgliedschaft, manueller Profilprüfung und echten Verifizierungssystemen reduzieren das Betrugsrisiko erheblich. In unserem umfassenden Singlebörsen-Vergleich für Österreich testen wir alle großen Anbieter auf Sicherheit, Kosten und Seriosität – damit Sie sich auf das konzentrieren können, worum es beim Online-Dating wirklich gehen sollte: echte Menschen kennenlernen.
Informieren Sie sich auch in unseren weiteren Ratgebern:
- Dating-App Sicherheit: So schützen Sie sich beim Online-Dating
- Das perfekte Dating-Profil: So werden Sie gefunden
- Alle Dating-Plattformen im direkten Vergleich
FAQ: Love Scam in Österreich
Ein Love Scam (auch Romance Scam) ist eine Form des Internetbetrugs, bei der Kriminelle auf Dating-Plattformen oder in sozialen Medien eine falsche Identität annehmen, um eine emotionale Beziehung zu ihren Opfern aufzubauen. Das Ziel ist immer, das Opfer zu Geldzahlungen zu bewegen – durch vorgetäuschte Notfälle, Reisekosten oder angebliche Investments. Das österreichische Bundeskriminalamt warnt ausdrücklich vor dieser modernen Form des Heiratsschwindels.
Die Polizei und die FMA nennen folgende Hauptwarnsignale: sehr schnelle Liebesgeständnisse (Love Bombing), zu perfekte Profile, ständiges Vermeiden von persönlichen Treffen oder Videoanrufen, Behauptungen im Ausland zu leben, Geldforderungen jeglicher Art und die Bitte, die „Beziehung“ geheim zu halten. Sobald eine Online-Bekanntschaft Geld fordert – auch für einen vermeintlichen Notfall – ist höchste Vorsicht geboten.
Brechen Sie sofort den Kontakt ab, sichern Sie alle Beweise (Screenshots, Überweisungsbelege, Chatnachrichten) und erstatten Sie Anzeige bei der nächsten Polizeiinspektion oder unter 059 133. Informieren Sie Ihre Bank über die betrügerischen Überweisungen. Zusätzlich können Sie den Fall bei der FMA, der Watchlist Internet und der Internet Ombudsstelle melden.
Das hängt vom Einzelfall ab. Das BKA kann über Interpol internationale Ermittlungen einleiten, die Erfolgsaussichten variieren jedoch stark je nach Land der Täter und den vorhandenen Ermittlungsansätzen. Je schneller Sie die Bank kontaktieren, desto höher ist die Chance, Überweisungen noch zu stoppen. Generell sollten Sie keine unrealistischen Erwartungen haben – die Rückholquote bei bereits abgeflossenen Geldern ist leider gering.
Ja. KI-gestützte Deepfake-Technologie ermöglicht es Betrügern, Gesichter und Stimmen in Echtzeit zu manipulieren. Auch Videoanrufe bieten daher keine absolute Sicherheit mehr. Achten Sie auf unnatürliche Lippenbewegungen, unscharfe Übergänge zwischen Gesicht und Hintergrund und bitten Sie die Person um spontane Gesten. Im Zweifel: Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl und überweisen Sie niemals Geld.
Plattformen mit kostenpflichtiger Mitgliedschaft, manueller Profilprüfung und echten Verifizierungssystemen sind deutlich sicherer als reine Gratis-Apps. In Österreich gehören dazu unter anderem Parship, ElitePartner und LemonSwan. Auf singleboersen-vergleich.at testen wir alle großen Anbieter auf Sicherheit und Seriosität.
Der Relationship Investment Scam ist eine Weiterentwicklung des klassischen Love Scams. Dabei bitten die Betrüger nicht direkt um Geld, sondern drängen ihre Opfer dazu, in angeblich lukrative Kryptowährungs-Investments zu investieren. Die empfohlenen Handelsplattformen sind gefälscht – das investierte Geld fließt direkt an die Betrüger. Die FMA warnt: Prüfen Sie Investmentangebote immer über die FMA-Warnlisten und offizielle Behörden.
