Exklusivinterviews mit Singleseiten  » Dr. Ulrich Schacht

"Die Wertersatzdebatte interessiert uns bei ElitePartner nicht."

Dr. Ulrich Schacht

COO bei ElitePartner.at

Wir führten das Interview am 21. Dezember 2013.

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Die Entwicklungen im Bereich Online-Partnervermittlung verlaufen manchmal rasant schnell - auch beim Testsieger ElitePartner. Erst im Frühjahr 2012 hatten wir uns mit dem COO des Unternehmens, Georg Pagenstedt, zum Interview getroffen. Doch diverse Ereignisse innerhalb und außerhalb des Unternehmens zwangen uns fast zu einem neuen Interview mit einem der ElitePartner.at-Verantwortlichen. So kommt es, dass wir uns mit Dr. Ulrich Schacht verabredeten. Er ist seit November 2013 COO der EliteMedianet GmbH und mit CEO Dr. Jost Schwaner Co-Geschäftsführer.

Das ist ElitePartner.at:

Internet-Partnervermittlung für den deutschsprachigen Raum, gegründet 2005

Gesamtbewertung:

Größe der Kartei:

225.000
aus Österreich

Premium-Kosten:

ab 25,90€ / Monat

Herr Dr. Schacht, um welche Baustellen mussten Sie sich als erste kümmern nach ihrem Amtsantritt bei ElitePartner.at?

Wenn ich ehrlich bin musste und muss ich zunächst das gesamte Team kennenlernen. Das ist mir sehr wichtig und das darf auch ruhig etwas dauern. Im Anschluss möchte ich dann natürlich die Kräfte bündeln und mit allen zusammen an der Fortentwicklung des Unternehmens arbeiten, so dass wir weiterhin die Top-Partnervermittlung in Österreich bleiben.

Aus meiner Sicht sind Ähnlichkeiten elementar für eine Beziehung.
Das ist auch das Ergebnis der neueren Beziehungsforschung.

ElitePartner.at ist ja eine der ersten Seiten, die in diesem Bereich überhaupt auf den Markt kamen und erfolgreich waren. Bezeichnend für diese Online-Partnervermittlung ist, dass Sie sich speziell an Akademiker und Akademikerinnen sowie an andere Singles mit Niveau richtet. Mit Prestigesingles.at gibt es neuerdings einen Konkurrenten auf diesem Segment. Beunruhigt Sie das?

Nein, nicht wirklich. Wir haben erst jetzt eine Studie durchführen lassen, um die Bekanntheit von ElitePartner bei Singles zu ermitteln. Das Ergebnis sagt, dass uns rund 75% der Befragten kennen. Wohl auch, weil wir mittlerweile regelmäßig in diversen TV-Sendungen als Synonym für niveauvolle Partnersuche genannt werden. Für einen neuen Anbieter ist es eher schwer eine solche Position ernsthaft zu gefährden. Allerdings gehen wir nicht arrogant an die Sache heran und wissen, dass natürlich auch andere gute Ideen haben. Deshalb arbeiten wir jeden Tag daran noch besser zu werden.


Welche Eigenschaften machen das Urgestein ElitePartner aus?

Das lässt sich recht leicht beantworten. Wir richten uns im Vergleich zu anderen gezielt an Singles mit Niveau, Bildung und einem gewissen Anspruch. Bei uns gibt es keine Dinge zum Blenden, wir wollen mit unserem Angebot dazu beitragen, dass sich Singles mit Niveau über uns kennenlernen und glücklich werden.


Elite ist ja schon ein recht klares Wort. Wie wollen Sie eigentlich gewährleisten, dass sie auf ElitePartner auch wirklich nur geistige "Elite" anmeldet? Führen Sie mit ihren Mitgliedern IQ-Tests durch?

Nein, einen IQ-Test führen wir nicht durch. Aber unsere Mitarbeiter schauen persönlich über die Profile. Wir haben bestimmte Kriterien, die die Singles zu erfüllen haben. Wenn diese erfüllt sind, empfangen wir sie mit offenen Armen. Wenn wir aber sehen, dass ein Profil nicht wirklich zu unserer Seite und unseren Singles passt, dann lehnen wir dieses ab - das ist so bei ungefähr jeder vierten Anfrage. Das tut uns natürlich auch leid, aber letztendlich können wir nur so unser Leistungsversprechen auch einhalten.


Welche anderen Datingportale sind top?

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 2.
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Diverse Online-Partneragenturen greifen bei der Vermittlung auf die Ergebnisse von Persönlichkeitstest zurück. Auch bei Ihnen gibt es eine solche Umfrage mit einem speziell entwickelten Algorithmus. Jetzt mal ehrlich: Wann passen zwei Menschen besonders gut zusammen: Wenn sie dich ähnlich sind oder ziehen sich Unterschiede an?

Aus meiner Sicht sind Ähnlichkeiten elementar für eine Beziehung. Das ist auch das Ergebnis der neueren Beziehungsforschung. Auf diesen Erkenntnissen basiert auch unser Matching-Verfahren. Ob in ihrer Persönlichkeit, in ihren Werten, Zielen oder auch Interessen - hier muss es überall Übereinstimmungen geben. Allerdings ziehen sich auch Gegensätze an, so dass in bestimmten Bereichen - z.B. Dominanz und Unterordnung - auch Gegensätze perfekt zueinander passen können.


Sie entwickeln diese Liebes-Formel immer weiter. Ein internationales Forscherteam möchte jetzt in eine neue Dimension vorgestoßen sein. Die Erfolgsquote soll durch eine Verbesserung des Algorithmus verdoppelt worden sein. Beginnt jetzt ein Wettlauf, um diese Formel zwischen ihrem Unternehmen und der Konkurrenz?

Das ist möglich. Allerdings ist auch unsere aktuelle Erfolgsquote schon sehr hoch. Fast jeden Tag erreichen uns Dankesmails und gute Nachrichten von unseren Kunden. Unser Büro ist voll mit Hochzeitsfotos und Babybildern. Das macht schon echt Spaß.


Kommen wir zu einem weniger schönen Thema. Die Wertersatz-Debatte sorgte in den letzten Monaten für einige Unstimmigkeiten. Hierbei geht es darum, dass ein Kunde einen Betrag für die geleistete Arbeit zahlen muss, wenn er nach 14 Tagen von seinem Kündigungsrecht Gebrauch macht. Kann man das dem Kunden nicht im Vorhinein klarer mitteilen?

Bei uns wird diese Wertersatz-Regelung bereits jetzt sehr offen kommuniziert. Allerdings reagieren wir auf Kritik unserer Kunden gerne, wenn sie denn kommt, und setzen das dann auch um.

Neben der Partnervermittlung gibt es bei ElitePartner auch eine Akademie, die ElitePartner-Akademie, die jedes Jahr beachtliche Studienergebnisse vorzuweisen hat. Dazu gibt es noch das ElitePartner-Forum und das ElitePartner-Magazin mit den wichtigsten Informationen rund um das Thema Online-Partnersuche. Welche Rolle spielen diese Bereiche?

Sie sind für uns sehr wichtig, denn auch dadurch bieten wir unseren Kunden eine ganze Menge mehr als die Mitbewerber. Und durch diese Bemühungen steigt natürlich auch unsere Kompetenz in den Bereichen Online-Partnersuche, Liebe und Partnerschaft. Kurz: Bei uns findet jeder - egal ob Single oder nicht - hochwertige Informationen, Tipps und Erkenntnisse zu seiner aktuellen Liebes-Situation.


Sie haben in der Vergangenheit schon viele Preise und Auszeichnungen für den Service bekommen. Wie messen Sie denn die Zufriedenheit der Kunden bzw. Mitglieder von ElitePartner?

Da gibt es mehrere Kanäle und jeder ist für uns von Bedeutung. Da ist zum einen das ElitePartner-Forum, in dem wir natürlich sofort Feedback unserer Kunden erhalten. Zum anderen machen wir regelmäßig groß angelegte Kundenumfragen. Darin ermitteln wir auch unsere Weiterempfehlungsrate im Vergleich mit unseren größten Mitbewerbern. Zum dritten Mal in Folge lagen wir dabei nun vorne, was uns sehr freut.


Ihre Mitbewerber setzen in letzter Zeit vermehrt auf Prominente als Werbeträger. Wen holen Sie bald ins Boot?

Erst mal haben wir das nicht vor, aber ich würde da auch nichts ausschließen. Ich weiß, dass bei uns auf der Seite auch einige Prominente auf Partnersuche sind. Allerdings würden wir das niemals verbreiten. Schon aus Diskretionsgründen verbietet sich das.


Dürfen wir Sie zum Abschluss noch um einen kurzen Ausblick bitten: Was wünschen Sie sich für 2014?

Ich würde mir wünschen, dass jeder deutsche Single auf Partnersuche bis Ende des Jahres in einer Online-Partneragentur aktiv ist. So sucht man einfach heute seinen neuen Partner. Ich würde mich freuen, wenn das auch bei denen ankäme, die es bisher nicht so wahrgenommen haben.


Herr Schacht, wir bedanken sehr herzlich für das interessante Gespräch und wünschen Ihnen mit und bei ElitePartner.at weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

Neugierig geworden?

Das Interview führte:

Daniel Baltzer beobachtet seit 2006 die Welt der Singlebörsen in Österreich und gilt in den Medien als führender Experte zum Thema. Seine Frau hat er allerdings nicht online kennen gelernt.
» Ich freue mich auf Ihre Anregungen!

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