Singlebörsen-News  » Meldung vom 15. April 2012

Seitensprung Pro und Contra
Fremdgeh-Agentur AshleyMadison.com zankt mit Mönch

Seit Wochen streitet der Kapuzinermönch Paulus Terwitte öffentlich mit den Betreibern eines Internet-Seitensprung-Portals. Der Chef von "AshleyMadison.com" hat nun die Thesen des aus Funk und Fernsehen bekannten Geistlichen in einer Plakataktion angegriffen. Der wiederum freut sich: "Der heimliche Seitensprung wird zum öffentlichen Thema!"

 

AshleyMadison polarisiert

 

Seitensprung Pro und Contra Diskussion

Immerhin: Die beiden streitenden Parteien stehen in regem Kontakt miteinander und treffen sich sogar. Angefangen hatte alles mit einem Weblog, den der Texter und Berater Johannes Faupel vor zwei Monaten ins Netz stellte: Auf seiner Internetseite geht der Autor gegen die Ansicht vor, dass ein "Seitensprung", also das Fremdgehen zu einer gesunden Beziehung dazugehöre.

 

Seitensprung gut für Ehe?

Faupel spricht heikle Fragen von kriselnden Ehen an und gibt Tipps, wie Partner wieder glücklich miteinander werden können. Vor allem aber hat er es auf das Webportal "AshleyMadison.com" abgesehen. Denn das hat den Seitensprung kommerzialisiert.

 

Es gibt Seitensprung Pro und Contras

Faupel zitiert Werbesprüche des Onlineportals wie etwa: "Das Leben ist kurz. Gönn’ dir eine Affäre" und greift sie daraufhin an: "Und was geschieht mit denen, die nach dem Seitensprung unter den Folgen leiden, die unter Umständen bei der Scheidung ihrer Eltern zusehen müssen, weil Ashley Madison jemanden zum Fremdgehen verleitet hat?" Früher hätte man wegen "Kuppelei" angeklagt werden können, so der Initiator der Webseite.

 

Seitensprung Pro und Contra polarisiert

Und er legt nach: "Heute scheint nicht einmal das Familienministerium, dem der Schutz der Familie anvertraut ist, etwas dagegen zu haben, wenn der Seitensprung offiziell und gewerbsmäßig vermittelt wird." Die Kosten für psychotherapeutische Behandlung überträfen bei weitem die Einnahmen, die ein Staat durch Firmen wie "Ashley Madison" machen könne, so Faupel, der seit kurzem auch bei Twitter unter dem Namen "@keine_affairen" aktiv ist.


Plakate gegen Bruder Paulus

An Aschermittwoch bekam Faupel prominente Unterstützung für seine Webseite. Der Kapuzinermönch Bruder Paulus Terwitte, der aus verschiedenen Fernsehsendungen bekannt ist, machte Werbung für die Webseite. Auch Terwitte griff die Betreiber des Seitensprung-Portals scharf an. Für Bruder Paulus ist es die "schäbigste aller Verführungen", wenn Menschen "überredet werden, sich im Internet zum Fremdgehen zu verabreden, ein Lügengebäude aufzubauen und den Partner auszutricksen". Stattdessen empfiehlt der Mönch, an der Sexualität in der eigenen Beziehung zu arbeiten, etwa mit Wellness-Wochenenden, Liebesbriefen und Fernseh-Auszeit.

 

Seitensprung Pro und Contra öffentlich

Bruder Paulus und Johannes Faupel hatten sich vor einer Woche in Frankfurt mit dem Europa-Geschäftsführer von "Ashley Madison", Christoph Krämer, getroffen. Die drei verständigten sich darauf, ihre Argumente jeweils öffentlich über das Internet auszutauschen. "Ashley Madison" startete daraufhin eine Plakataktion gegen Terwitte, seinen Mitstreiter und ihre Argumente gegen den Seitensprung. Das Motiv zeigt zwei Gesichter von Frauen: Die eine ist alt und unansehnlich, und neben ihrem Gesicht steht: "Bruder Paulus empfiehlt: Fasten und Enthaltsamkeit." Das andere Bild zeigt eine junge, hübsche Frau, und neben ihr stehen die Worte: "AshleyMadison.com empfiehlt: Genieße das Leben und gönn' die einen Seitensprung".

 

» Seitensprung Pro und Contra: Hier können Sie sich selbst entscheiden


Große Plakataktion

Mit diesen rund 3.000 Plakaten und Flyern rund um das Liebfrauenkloster in Frankfurt und einem offenen Brief wollte das Onlineportal auf die Kritik reagieren. "Ashley Madison"-Chef Krämer sagte gegenüber dem Branchenmagazin "Werben & Verkaufen", er sei früher selbst Messdiener gewesen, könne aber mit den Geboten der Kirche zum Thema Fremdgehen allein aus beruflichen Gründen nichts anfangen. "Wir beobachten das muntere Treiben von Bruder Paulus nun schon eine ganze Weile und fragen uns, wie ernst man die Beziehungstipps eines zölibatär lebenden Mönchs nehmen kann", so Krämer. Seine Firma habe "Zehn Gebote" des Fremdgehens aufgestellt. Diese wiederum kommentierte Faupel auf seinem neuen Weblog "treue.statt-seitensprung".

 

Seitensprung Pro und Contra

Auch wenn bei den ersten Punkten große Zustimmung herrscht, etwa dass es notwendig sei, an einer Beziehung zu arbeiten, ist es vor allem "Gebot" 10, gegen das Faupel Einspruch erhebt. "Wenn alles nichts hilft: Das Leben ist kurz. Gönn’ Dir einen Seitensprung." Dem setzt er entgegen: "Wer seinem Partner mit Leidenschaft und Wertschätzung begegnet, der oder die wird kaum auf die Idee kommen und auch keinen Sinn darin erkennen können, den Partner planmäßig hintergehen zu wollen."

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Diese Meldung stammt von Ashley Madison Österreich.

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