Exklusivinterviews mit Singleseiten  » Erlend Christoffersen

"Die Leute glauben, dass Kunden von FlirtFair attraktiv sein müssen. Aber das ist totaler Quatsch."

Erlend Christoffersen

Marketingchef des Erotiktreffs FlirtFair.at

Wir führten das Interview am 18. September 2011.

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Mit dem Slogan "Heiße Affären & Erotische Abenteuer" lockt FlirtFair.at lustvolle Frauen und Männer aufs Portal. Die Seite präsentiert sich im Stil eines glamourösen Hochglanzmagazins, denn sie will sich nicht auf die Sexkontaktvermittlung reduziert wissen. Flirthungrige jeder Ausprägung sind willkommen. Wir führten ein nettes Gespräch mit dem hübschen Marketingchef Erlend Christoffersen.

Das ist Flirtfair.at:

Internet-Erotiktreff mit Kontaktanzeigen, gegründet 2007, seit 2010 auch in Österreich

Gesamtbewertung:

Größe der Kartei:

50.000
seit Gründung 2010

Premium-Kosten:

ab 15,-€ / Monat

Herr Christoffersen, Sie sind Marketingchef des Onlineportals FlirtFair.at. Sie werben unter mit heißen Affären und erotischen Abenteuern. Wie sehen sie die Rolle Ihrer Website?

Erlend Christoffersen: Diese Rolle ist sehr weit gefächert. Zu unseren Kunden gehören viele Menschen, die auf der Suche nach einem diskreten Seitensprung sind. Auf der anderen Seite kommen aber auch immer mehr junge Frauen und Männer zu uns, die nicht in einer Beziehung sind. Sie wollen einfach und ungezwungen ihre Sexualität ausleben, ohne eine feste Bindung eingehen zu müssen. Die dritte Gruppe, die unsere Seite nutzt, sind Paare, die zusammen etwas Neues ausprobieren wollen. 

FlirtFair.at klingt ein bisschen wie fair gehandelter Kaffee. Sind Seitensprünge bei FlirtFair.at besonders fair?

Christoffersen (lacht): Dieser Vergleich gefällt mir! Und ja, bei uns läuft der Kontakt in der Tat sehr fair ab. Warum? Jeder weiß bei uns sofort auf wen und was er oder sie sich einlässt. Der Status jeder Person, ob gebunden oder nicht, und ihre Absichten sind sofort einzusehen für Mitglieder. Es gibt also keine bösen Überraschungen.

Bei FlirtFair wird jedes Profil einzeln und manuell geprüft. Der Aufwand dafür ist natürlich groß, aber dieses Vorgehen hat sich bewährt.

Wie kam es zur Erfolgsgeschichte von FlirtFair in Österreich und anderen Ländern. Erzählen Sie doch mal ein bisschen aus dem Nähkästchen?

Christoffersen: Im Jahr 2007 wurde FlirtFair gegründet. Zunächst sind wir in den deutschsprachigen Ländern durchgestartet. In Österreich, der Schweiz und Deutschland haben wir mittlerweile weit über 1,8 Millionen Mitglieder. Insgesamt sind wir in 22 Ländern auf vier Kontinenten vertreten. Eigentlich in jedem Land, das neu dazu kam, sind wir sofort gut angenommen worden.

Wo steht FlirtFair.at im Vergleich mit den Konkurrenten C-Date, FirstAffair, AdultFriendFinder oder Joyclub?

Christoffersen: Wir sind da sehr gut aufgestellt, weil wir den Kunden einige Services bieten, die nicht selbstverständlich sind. Unsere Suchfunktion ist schon allein viel genauer als die vieler anderer Anbieter – bei uns bekommt man viel schneller das, was man sucht. Zudem haben wir Services wie kostenlosen telefonischen Support, telefonische Kündigung und auch die Möglichkeit international nach Dates zu suchen. Und dann ist da auch noch unsere tolle Community. Die ist besonders lebenslustig, bunt und echt locker drauf. 

Nicht sehr locker sind aber sicher auch Ihre Kunden, wenn es um das Geheimhalten ihrer sexuellen Aktivitäten geht. Wie sieht es bei FlirtFair.at im Bereich Diskretion und Sicherheit aus?

Christoffersen: Darauf legen wir natürlich großen Wert. Bei uns bestimmt jeder User selbst, was er preisgeben will und was nicht. Persönliche Daten werden Sie auf FlirtFair.at nie finden – und das ist auch gut so.

Welche anderen Datingportale sind top?

testbericht C-Date AT

 1.
C-Date AT

testbericht The Casual Lounge AT

 2.
The Casual Lounge AT

testbericht AdultFriendFinder.com

 3.
AdultFriendFinder.com

Jetzt mal Hand aufs Herz, sind die Mitglieder auf Ihrer Seite nicht ein bisschen zu attraktiv, um wahr zu sein. Also uns kamen da durchaus Zweifel?

Christoffersen: Das höre ich immer wieder, aber der Grund für diese Aussage sind meiner Meinung nach alte Vorurteile. Die Leute glauben, dass unsere Kunden nicht attraktiv sein müssen. Aber das ist totaler Quatsch. Vor 10 Jahren sind vielleicht nur Leute auf solche Seiten gegangen, die schüchtern, introvertiert und wenig attraktiv waren. Aber heute ist Online-Dating ganz anders akzeptiert, was auch Mitglieder zu uns bringt, von denen man es gar nicht erwartet.

Suchen Ihre Mitglieder selbst nach dem oder der Richtigen fürs Schäferstündchen oder hilft FlirtFair.at dabei?

Christoffersen: Sowohl als auch. In erster Linie wissen unsere User am besten selbst, was sie suchen – und tun das deshalb auch. Auf der anderen Seite bieten wir natürlich als Starthilfe auch ein paar Vorschläge. Dieser Service soll in der Zukunft noch erweitert werden.

Wie genau kann man denn bei FlirtFair.at nach einem erotischen Partner suchen? Welche Suchkriterien gibt es da?

Christoffersen: Eine ganze Menge. Da sind zunächst natürlich die grundsätzlichen Kriterien, die ausgewählt werden können. Suche ich einen Mann oder eine Frau? Wo soll die Person leben? Welche sexuellen Vorlieben soll diese Person haben? Soll der oder die andere solo sein? Und dann gibt es natürlich noch unsere 25 erotischen Fragen, die jeder individuell ausfüllt. So erhält man bei FlirtFair.at am Ende ein sehr genaues Bild der anderen Personen und kann so recht zielsicher zuschlagen.

Wie sicher ist FlirtFair.at denn? Wie verhindern Sie Fake-Accounts?

Christoffersen: Bei FlirtFair wird jedes Profil einzeln und manuell geprüft. Der Aufwand dafür ist natürlich groß, aber dieses Vorgehen hat sich bewährt. Dazu gibt es dann auch noch mal die Möglichkeit für unsere User, verdächtige Profile zu melden. Diese werden dann ebenfalls von unseren Mitarbeitern persönlich überprüft und gegebenenfalls gelöscht.

Das Probe-Abo für Männer ist sehr beliebt. Für 1,99 Euro können Männer alle Funktionen kostenlos ausprobieren. Einziges Problem: Das Abo verlängert sich automatisch, wenn man es nicht kündigt – und das gefällt nicht allen…

Christoffersen: Es ist ja auch schwierig, etwas zu schaffen, das allen gefällt. Und leider melden sich in den Internet-Foren auch immer nur die zu Wort, die unzufrieden sind. So entsteht dann bei vielen der Eindruck, unser Probe-Abo wäre eine Falle und und und. Die Wahrheit ist, dass sehr viele User sehr froh sind, dass es ein solches Abo gibt. So bieten wir nämlich die Möglichkeit, unsere Seite erst mal genau anzusehen, bevor man sich länger bindet.

Andere Seiten bieten diesen Service nicht und man muss sofort am Anfang eine hohe Start-Gebühr zahlen. Das finden die Leute dann ok? Ich nicht! Nein, ich denke wir haben eine gute Lösung gefunden und jeder User kann locker und einfach sein Probe-Abo per Telefon kündigen, wenn er will. Aber viele wollen das ja auch gar nicht, wenn sie die Vorzüge der Seite einmal genossen haben.

Wir gehen offen und ehrlich mit unseren Kunden um und haben nicht umsonst ein sehr hohes Maß an Kundenzufriedenheit bei unseren Mitgliedern. Diese wollen wir in den nächsten Jahren noch weiter ausbauen…

Herr Christoffersen, herzlichen Dank für dieses Gespräch!

Neugierig geworden?

Das Interview führte:

Daniel Baltzer beobachtet seit 2006 die Welt der Singlebörsen in Österreich und gilt in den Medien als führender Experte zum Thema. Seine Frau hat er allerdings nicht online kennen gelernt.
» Ich freue mich auf Ihre Anregungen!

Die weiteren Interviews neben dem mit "FlirtFair.at":

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AdultFriendFinder

"Die AdultFriendFinder-Maschine läuft mit 180.000 täglichen Neumitglieder weltweit weiter auf Hochtouren."

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"Eine heimliche Affäre bei Victoria Milan zu finden ist kein Problem. Jetzt müssen nur noch Sie diskret bleiben!"

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"Bewerben Sie sich bei AshleyMadison als Fremdgeherin oder Fremdgeher des Monats!"

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"Das Leben zu kurz ist für schlechten Sex. Deshalb kommen Frauen zu Get-It-On."

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"Bei C-Date ist beiden Seiten klar, dass es nichts Dauerhaftes ist. In vielen Fällen geht es dabei einfach um Sex. "

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JOY-club

"JOY-Club will nicht eines unter vielen Sex-Portalen sein, wir wollen DAS Sex-Portal sein!"

Carolin Heinelt
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