Frauen gehen öfter als Männer fremd

Die Lust auf einen Seitensprung:
Frauen gehen öfter als Männer fremd

Veröffentlicht am 21. Juni 2005

Wien, 21.06.2005. Laut aktueller Studie suchen bereits 43 Prozent aller Frauen den sexuellen "Kick" außerhalb der Beziehung. Nicht gerade wenige starten einen Test mit Seitensprungagenturen.

Nach dem topaktuellen Durex-Report 2004, der das Sexualverhalten von über 15.000 Österreichern genau durchleuchtet hat, sind bereits 43 Prozent aller Österreicherinnen mindestens einmal fremdgegangen. Bei Österreichs Männern liegt die Seitensprungquote "nur" bei 40 Prozent.

Für die Wiener Paartherapeutin Claudia Karolinsky sind diese Zahlen wenig überraschend.

Die Erfahrungen aus ihrer täglichen Arbeit bestätigen die neue Frauen-Lust auf Seitensprung. Karolinsky: "Durch den immer stärkeren Einstieg ins Berufsleben und die zunehmend bessere Ausbildung sind Frauen viel selbstbewusster und selbständiger geworden. Und durch die Berufstätigkeit ergeben sich auch günstige Gelegenheiten, die heute von Frauen viel stärker angenommen werden als noch vor einem Jahrzehnt."

Seitensprung stärkt das Ego

Der Verstoß gegen das 10. Gebot ("Du sollst nicht begehren deines nächsten Weib") gilt also zunehmend auch für Frauen als vernachlässigbare Sünde. Karolinsky: "Frauen übernehmen zusehends die Machtstrukturen der Männer. Und dazu gehören auch wechselnde sexuelle Beziehungen und Eroberungen. Das Gefühl, durch einen erfolgreichen Seitensprung attraktiv und begehrenswert zu sein, ist sicherlich eine nicht zu unterschätzende Motivation."

Suche nach Leidenschaft

Einen Grund für die nahezu Seitensprung-freie Welt der Jungen ortet Karolinsky in der hier noch vorhandenen Leidenschaft der meist jungen Beziehungen: "Diese Leidenschaft hält aber nicht ewig. Sie schwächt sich im Laufe der Jahre ab, und andere Werte werden in der Beziehung immer wichtiger." Für Frauen beginnt diese Suche nach Leidenschaft ab Mitte 30 - und damit auch eine sexuelle Orientierung außerhalb der häuslichen vier Wände.

Zahl der Kuckuckskinder steigt

So wurden laut Schätzungen von Experten bereits zehn Prozent aller Kinder in Österreich nicht vom Dauerpartner gezeugt, meist ohne dessen Wissen. Dementsprechend boomt inzwischen auch hierzulande das Geschäft mit genetischen Vaterschaftstests. Rund 500 Euro kostet die Gewissheit, ob das Kind von einem selbst oder von einer Affäre der Partnerin stammt.

Quelle: Durex-Report 2004


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