|
Schwiegereltern beliebter als ihr Ruf
PARSHIP-Umfrage in Österreich, Deutschland und der Schweiz
zeigt: Die Angst vor den Eltern des Partners ist ein Mythos
Wien, 3. Mai 2007 – 38 Prozent der österreichischen Singles werten es
als gutes Zeichen, wenn ihnen die Schwiegereltern vorgestellt werden. Weitere 15 Prozent freuen sich sogar, die Schwiegereltern kennen zu
lernen, nur für zwei Prozent ist die Begegnung mit den Schwiegereltern
„ein Gräuel“ und rund einem Viertel ist es überhaupt gleichgültig.
Ein Vergleich der deutschsprachigen Länder zeigt, dass Singles in
Deutschland an den Eltern vor allem feststellen wollen, aus welchem
„Stall“ er/sie stammt (27 Prozent), und insbesondere die Schweizer
Damen es als gutes Zeichen werten, den Schwiegereltern vorgestellt
zu werden (44 Prozent). Das ergab eine Umfrage von Europas
führender Online-Partneragentur PARSHIP.at (www.parship.at) unter
886 PARSHIP-Userinnen und -Usern in Österreich, Deutschland und der
Schweiz.
Singles in Österreich: Kein Mann hat Angst
Die Mehrheit der österreichischen Singles – 41 Prozent der Frauen und
35 Prozent der Männer – sehen es als gutes Zeichen, wenn sie den
Schwiegereltern vorgestellt werden. Wirklich Angst vor einem solchen
Treffen hat keiner der befragten Herren – für immerhin vier Prozent
der Frauen ist es allerdings sehr unangenehm. Die Frage, ob es bei den
Eltern des/der Partners/Partnerin darum gehe, festzustellen aus
welchem Umfeld er/sie stamme, ist für 16 Prozent der Männer und 17
Prozent der Frauen wichtig. Rund vier Prozent der Männer und nur ein
Prozent der Frauen sind auf der Suche nach Familienähnlichkeiten, um
zu sehen, ob der Partner später einmal aussehen könnte wie seine
Eltern heute.
Der Ländervergleich: Österreich, Schweiz und Deutschland
Grundsätzlich haben die befragten Singles kaum Angst vor dem Treffen
mit den Schwiegereltern. Die größten Bedenken haben hier mit rund
sechs Prozent die deutschen Männer. 32 Prozent der deutschen Frauen
kommt es besonders darauf an, aus welchem „Stall“ er stammt – das
gilt allerdings nur für 21 Prozent der Single-Männer. Im Vergleich zu
den österreichischen Herren (vier Prozent) ist es den Schweizern und
Deutschen wichtig, am Aussehen der Familienmitglieder abschätzen zu
können, wie die Partnerin in Zukunft aussehen könnte (jeweils acht
Prozent). Besonders die Schweizerinnen (44 Prozent) und
Österreicherinnen (41 Prozent) werten es als gutes Zeichen, den
Schwiegereltern vorgestellt zu werden – das trifft dagegen nur auf 30
Prozent der deutschen Single-Frauen zu.
Die Expertenmeinung von PARSHIP Single-Coach Sabine Wery
von Limont
„Der anfängliche Kontakt zwischen den Eltern des Partners und der
zukünftigen Schwiegertochter oder dem -sohn ist meist entspannt und
freundschaftlich. Hier dominieren Neugier und positive Spannung“,
weiß PARSHIP Single-Coach Sabine Wery von Limont. „Dazu
beigetragen hat vor allem die Emanzipation beider Geschlechter.
Während Frauen heutzutage nicht mehr von der Familie des Mannes
auf Herz und Nieren geprüft werden, ob sie eine gute Hausfrau
abgeben, müssen Männer nicht mehr die Rolle des alleinigen
Versorgers ausfüllen. Die höhere Eigenverantwortung von Paaren
macht es für Eltern nicht mehr notwendig, ein Idealbild vorzugeben
und zu überprüfen, ob diesem auch gefolgt wird. Damit wird ein
Konkurrenzkampf auch weniger wahrscheinlich. Wenn es trotzdem
einmal haken sollte: Versetzen Sie sich in die Rolle Ihrer
Schwiegereltern und üben Sie Nachsicht. Es ist nicht so einfach,
jemanden los zu lassen“, so die Diplompsychologin.
Quelle: PARSHIP.at
|