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Das Anbandeln über das Glasfaserkabel:
Internet-Dating wird in Österreich akzeptiert
Linz, 19. September 2008 - Das virtuelle Anbandeln hat sich in
Österreich etabliert. 70 Prozent der Bevölkerung halten
Partnervermittlung sowie Single-, Flirt- und Datingbörsen im Internet
für eine geeignete Methode zum Austausch mit Menschen gleicher
Interessen. 81 Prozent sehen darin vor allem für Schüchterne eine
optimale Möglichkeit. Das geht aus einer Umfrage des Linzer
Meinungsforschungsinstituts "market" hervor..
"market" hat im September telefonische Interviews mit 510
repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ausgewählten
Personen durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass die Einstellung von
Frauen und Männern zu Internet-Plattformen stark polarisiert: 46
Prozent der weiblichen Befragten vermuten dahinter eine Spielwiese
für "notorische Fremdgänger", beim männlichen
Bevölkerungsteil liegt dieser Wert nur bei 33 Prozent. 59 Prozent der
Frauen wollen zudem ihr Gegenüber vor der Kontaktaufnahme direkt
sehen, bei den Männern sind es nur 41 Prozent.
Jüngere sehen darin "Jux" Besonders beliebt ist das
Flirten im World Wide Web bei den 30-bis 49-Jährigen, 60 Prozent von
ihnen halten es für einen tollen zusätzlichen Nutzen zum normalen
Internetgebrauch. 61 Prozent der Jüngeren sehen darin einen
"Jux, den man sich in der Freizeit machen kann". 40 Prozent
von ihnen glauben, dabei zu "geschickten Aufreißern"
geformt zu werden. Ebenfalls 40 Prozent der über 50-Jährigen halten
das virtuelle Anbandeln für die einzige Möglichkeit des
Kennenlernens für Menschen, die aus beruflichen Gründen keine Zeit
für die Partnersuche haben.
93 Prozent jener Österreicher, die Singlebörsen aktiv nutzen,
sind von deren Kontaktmöglichkeit überzeugt. Sie betonen auch
besonders stark (50 Prozent), dass beruflich stark engagierte Personen
im Internet gute Chancen haben. 44 Prozent sind der Meinung, dass das
Web eine erfolgreiche Übungsspielwiese fürs Flirten ist.
Quelle: news.at
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