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Es ist allgemein bekannt, dass der Seitensprung AT kein neu aufgetauchtes Phänomen ist. Schon in der Bibel steht eine Affäre beschrieben, die sogar aus der heutigen Sicht mehr als verwerflich ist. Die Geschichte handelt vom König David, der die Frau von einem seiner Offiziere schwängert und anschließend ihren Mann dann in den Tod
schickt.
Im Resultat wird ihm zwar die Strafe Gottes angedroht, jedoch wird die Drohung niemals ausgeführt. So gesehen bliebt der Seitensprung also ohne Strafe!
Ob es eine Strafe oder eine Ächtung für den Seitensprung AT oder auch in anderen Ländern gibt, hängt von der jeweiligen Kultur ab, in der er passiert. Bei Moses beispielsweise drohte theoretisch Männern wie Frauen die Steinigung beim Ehebruch. Später dagegen waren es „nur“ noch Peitschenhieben und Gefängnisstrafen.
Zum Ende des 20. Jahrhunderts begannen Ehefrauen jene Frauen in „offenen Ehen“ zu bewundern. Diese Frauen konnten außerehelichen Sex haben ohne dabei Strafen oder ähnliches fürchten zu müssen. Es gab den einvernehmlichen Seitensprung auch in Österreich – immer mehr Paare entschlossen sich für diese Art der Beziehung und praktizierten nicht selten auch den Partnertausch oder besuchten Swinger-Clubs.
Die heutige Sichtweise zu Thema Seitensprung AT
Oftmals wird heute der lediglich sexuelle Seitensprung AT und anderswo nur noch als recht unbedeutend angesehen. Insbesondere die Frauen fürchten dagegen eher die Möglichkeit, dass sich ihr Ehemann emotional an eine dieser Frauen binden könnte. Aus diesem Grund ignorieren sie auch die Seitensprünge, die rein sexueller Natur sind. Auf der anderen Seite ist der Seitensprung jedoch auch um einiges heikler geworden: Wird eine der Frauen schwanger, dann kann die Vaterschaft nach einem Seitensprung unkompliziert und vor allen sicher festgestellt werden. Daher überführen auch immer wieder Männer ihre Frauen des Seitensprungs und verzeihen einen solchen Fehltritt nur in einigen wenigen Fällen.
Hört man heute teilweise den Männern zu, die bei einem Seitensprung AT ertappt wurden, dann geben sie alle an, ihre Ehefrauen zu lieben. Der Seitensprung diente lediglich dem Zweck der Befriedigung sexueller Bedürfnisse. Frauen dagegen sprechen nicht über diese Dinge und wenn doch, dann bezeichnen sie es nicht selten als das Recht von Frauen ihren sexuellen Bedürfnissen ebenfalls nachkommen zu dürfen – beispielsweise wenn auch der Ehemann den einen oder anderen Seitensprung begangen hat.
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