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Zweifellos ist die Partnersuche per Internet im Vergleich zu den
angestaubten Eheanbahnungsinstituten und dem Kontaktmarkt in der
Lokalzeitung äußerst praktisch.
Und eine Menge Fakten deuten darauf hin, dass Online-Dating sich von einem
Nischen-Dasein für Computerfreaks zum absoluten Volkssport entwickelt
hat:
- Nach unseren Zählungen hat sich in Deutschland die Zahl der
teilnehmenden Singles von unter 250.000 im Jahr 2000 auf weit über 7 Millionen im
Dezember 2011 erhöht. In Österreich sind monatlich
über 650.000 Singles im Internet-Kontaktmarkt aktiv - bei
insgesamt 1,3 Millionen Singles. Zusätzlich zählt der Bereich
"Sexkontakte, Swinger & Seitensprung" mit noch einmal
rund 300.000 Surfern...
- Das Thema "Internet-Kontaktmarkt" wird seit 2002 permanent
in allen bedeutenden Medien (TV, Radio, Presse, Internet) als hip
dargestellt. Das wirkt sich natürlich extrem auf die Akzeptanz in der
"Single-Bevölkerung" aus und hat schon so manchen Zweifler
("Da trifft man doch nur Kaputte!").
- Ein immer größerer Anteil der Singles, die sich auf
Internet-Kontaktmärkten umschauen, ist bereit, für diese Dienstleistung
Geld auszugeben. Das unterstreicht deutlich die Ernsthaftigkeit mit
der die Partnersuchenden ans Werk gehen.
- Und Sie kennen wahrscheinlich auch schon das eine oder andere
Pärchen aus dem weiteren Bekanntenkreis, das sich in einem
Kontaktmarkt kennen
gelernt hat.
Jetzt könnte man natürlich sagen: Wenn Millionen von Singles auf
Kontaktmärkten zusammengesteckt werden, dann passiert natürlich auch
irgend etwas:
Es müssen Blinddates, Flirts, Bekanntschaften, Beziehungen,
Seitensprünge und große Lieben entstehen, alles andere wäre wirklich
ein Wunder...
Wir (und Sie wahrscheinlich auch) würden es aber gerne etwas genauer
wissen:
Wie groß ist die Chance auf einen Partner via Internet-Kontaktmarkt?
Veröffentlichungen zu diesem Thema kommen aus zwei Quellen, die mehr
oder weniger vertrauenserweckend sind:
1. Direkt oder indirekt von den Kontaktmärkten selbst
Pressemitteilungen à la "eine Umfrage unter unseren Mitgliedern hat
ergeben, dass sich schon 98% bei uns verliebt haben" stapeln sich in
unserer Redaktion tonnenweise.
Häufig beauftragen Kontaktmärkte auch "unabhängige"
Marktforscher, die mit Ergebnissen in die Öffentlichkeit treten, bei
denen sich uns die Haare sträuben. So dolle hat Erich Honnecker in der
ehemaligen DDR nicht mal bei den Wahlen geschummelt.
2. Von Universitäten und renommierten Instituten
Zahlen aus diesen Quellen kann auf jeden Fall eher vertraut werden, weil
hier weniger der Drang besteht, "Tolles" zu vermelden.
"Unabhängigkeit" ist da ein wichtiges Stichwort, wenn es um
Forschungsergebnisse zum Thema Singles
geht.
Die Wissenschaft liefert drei ganz besonders aussagekräftige Studien:
- Die Universität Zürich befragte schon Ende 2003 im Rahmen des
Forschungsprojektes "Die Entstehung von Paarbeziehungen
online" rund 4.000 Mitglieder auf partnerwinner.ch und fand
heraus, dass 26% auf diesem Kontaktmarkt eine feste Liebesbeziehung
gefunden haben! Und: Es konnten keine Unterschiede zwischen
"Beziehungen, die via Internet entstanden" und
"Beziehungen, die herkömmlich entstanden" ausgemacht
werden.
- Laut TNS/Emnid (eines der größten Meinungsforschungsinstitute
Deutschlands) ist das Internet nach Arbeitsplatz und Freundeskreis
schon in 2003 auf den dritten Platz der wichtigsten Kennlern-Plätze
vorgerückt. Sprich: Es entstehen mehr Beziehungen im Internet-Kontaktmarkt als
in Kneipen und Diskotheken!
- In der sogenannten W3B-Studie von Fittkau & Maaß werden
halbjährlich 100.000 Internetnutzer aus DE, AT und CH zu allen
möglichen Aspekten befragt. Im November 2009 gab jeder siebte der
rund 4 Millionen Österreich-Internetnutzer an:
"Ich habe via Internet-Kontaktmarkt schon mal einen Partner
gefunden!"
Sprich: Rund 850.000 Österreicher haben bis Ende 2011 via Internet-Kontaktmarkt
schon einen Partner gefunden. Rund 300.000 dieser Beziehungen waren im
Dezember 2011 noch stabil.
Rechnet man diese Zahlen bis zum Ende 2010 hoch, kommt man schon
auf über 400.000 online entstandene Partnerschaften.
- Das Oxford Internet Institute veröffentlichte 2011 eine
weltweite 10-Jahres-Studie: 29% aller zusammenlebenden Paare gaben
an, sich im Internet kennen gelernt zu haben. Betrachtet man nur
Paare, die nach 2007 zusammenfanden, dann sind es sogar über 35%!
Österreich nimmt in dieser Studie einen Platz im Mittelfeld ein.
Im Klartext heisst das: Online-Dating funktioniert! Kontaktmärkte im
Internet sind nicht nur "ganz nett", sondern erfüllen im
großen Stil ihren Sinn: Sie helfen Menschen dabei, einen Partner zu
finden. Und zwar sehr vielen Menschen. Fazit:
Diese Erkenntnisse sollten Sie nicht dazu verführen, sich daheim
einzuschließen und zu 100% ins Internet abzutauchen. Online-Dating ist
kein Wundermittel, sondern neben den klassischen Wegen der Partnersuche
einfach eine weitere Möglichkeit, die immer mehr zur gesellschaftlichen
Normalität wird. Und diese neue Möglichkeit macht Spaß und kann mit
wenig finanziellem und zeitlichem Aufwand betrieben werden. Wo sonst haben Sie so bequem
"Zugriff" auf Hundertausende von Singles, die Sie auch noch
bequem nach Ihren Vorstellungen durchsuchen können? Das sollten Sie
sich nicht entgehen lassen! Viel Erfolg und gutes Gelingen dabei! .
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