Exklusivinterviews mit Singleseiten  » Dominik Burgstaller

"Ehrlich gesagt: Bussi.at macht sich um die Mitbewerber nur wenig Gedanken."

Dominik Burgstaller

Mit-Gründer von Bussi.at

Wir führten das Interview am 5. Februar 2017.

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Bussi.at ist eines der Urgesteine unter den österreichischen Singlebörsen. Das kostenlose Flirtportal gibt es nun bereits seit 2002.

Im Interview mit Dominik Burgstaller, der (gemeinsam mit Peter Stadler) Bussi.at gründete, wollten wir wissen, was die Kontaktanzeigenseite unverwechselbar macht. Wie sie sich erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzt und wie die Zukunft von Bussi.at aussehen soll.

Das ist Bussi.at:

Flirtportal mit Sitz in Österreich, Gründung 2002

Gesamtbewertung:

Größe der Kartei:

200.000
seit Gründung 2002

Premium-Kosten:

Verehrter Herr Burgstaller, klasse, dass Sie sich Zeit für ein Gespräch mit uns nehmen. 2013 haben Sie Bussi.at ein neues schickes Outfit verpasst.

Haben Sie dabei nur das Erscheinungsbild modernisiert oder hat sich auch auf technischer Ebene etwas verändert?

Im Internet muss man sich immer an die neuen Möglichkeiten und den aktuellen Stand der Technik anpassen, um erfolgreich zu bleiben. So haben wir Bussi.at 2013 sowohl vom Erscheinungsbild als auch technisch komplett überholt. 

Bussi.at wird in 5 Jahren viele
klassische Singlebörsen hinter
sich gelassen haben.

Auf welche Neuerungen dürfen sich die Bussianer denn noch freuen - vielleicht eine Bussi-App?

2017 wird für uns DAS Bussi-Jahr. Wir arbeiten seit Monaten intensiv an einem komplett neuen Layout, coolen Features und ja, es wird auch eine App geben, denn mehr als die Hälfte der Zugriffe spielt sich bereits mobil ab. Wir halten Sie da gerne auf dem Laufenden.


Seit einiger Zeit sind Flirt-Apps ja kräftig auf dem Vormarsch. Merken Sie an der Mitgliederzahl von bussi.at Auswirkungen von Tinder & Co.?

Tinder & Co decken nur einen Teil der Funktionen ab, die eine klassische Singlebörse braucht. Der Aspekt der internen Community, welcher von den Usern auf Bussi.at sehr geschätzt wird, fehlt dort komplett.

Da hatte der Vormarsch von Facebook mehr Auswirkung auf uns. Eine Singlebörse kann aber auch Facebook nicht ersetzen, da dort die Anonymität fehlt, welche beim ersten Kennenlernen oft sehr wichtig ist. 


Wie viele aktive Mitglieder hat Bussi.at aktuell - vorwiegend oder pur aus Österreich - oder mischen auch ein paar Singles aus anderen Ländern mit?

Bussi.at hat an die 120.000 aktive Mitglieder. Wir sind sehr stark in Österreich vertreten, wobei die Anmeldungen aus Deutschland stark im Aufholen sind. Aus anderen Ländern mischen nur vereinzelt Singles mit.


Was macht Bussi.at einzigartig? Wieso sollte sich ein Single eher bei bussi.at statt beispielsweise bei Singles.at anmelden?

Viele unserer User nützen die Seite nicht nur zum Kennenlernen, sondern auch als Community in der Sie sich mit Gleichgesinnten über das Singleleben, eine Beziehung usw. unterhalten können. So bleiben sie uns auch dann treu, wenn sie bereits in einer Beziehung sind. 


Die Konkurrenz auf dem Online-Dating-Markt hierzulande ist ja groß. Wie gelingt es Bussi.at da mitzuhalten?

Ehrlich gesagt: wir machen uns um die Mitbewerber nur wenig Gedanken. Wir versuchen den Usern immer etwas Neues zu bieten und gehen, wenn möglich, auf die Wünsche der User ein. Wir freuen uns, dass uns dadurch viele Mitglieder treu bleiben.


Bussi.at ist ein „kostenloses Flirtportal für Singles“. Finanziert sich die Seite allein über Werbeeinnahmen - und reagieren die Mitglieder darauf manchmal auch genervt?

Wir haben immer großen Wert gelegt darauf, dass Werbung nicht nerven darf. Ein plötzlicher Ton aus dem Hintergrund oder Inhalte die sich unerwünscht über den Bildschirm schieben, finden wir unmöglich.

Es hat sich noch nie ein User bei uns über die Werbung beschwert. Wir haben außerdem auffällig wenige User mit Werbe-Blockern – wir interpretieren das so, dass die User mit dem einverstanden sind wie wir werben.


Warum ist Bussi.at noch immer komplett kostenlos? Würde es als kostenpflichtiges Flirt- und Datingportal nicht funktionieren? 

Tatsächlich werden kostenpflichtige Singlebörsen von vielen Benutzern und Benutzerinnen als seriöser angesehen. Wir werden aber auch weiterhin unseren Usern die Möglichkeit geben, übers Internet kostenlos die Liebe fürs Leben zu finden.

Bussi.at kostenlose Datingseite in Östereich
Kostenlos flirten auf Bussi.at.

Wie gehen Sie mit Karteileichen auf Bussi.at um, werden die irgendwann vom Admin gelöscht oder sind sie als inaktive Profile gekennzeichnet?

Wir haben seit dem Bestehen von Bussi.at eine hohe fünfstellige Anzahl an Karteileichen gelöscht.


Die AGB heißen bei Bussi.at „Regeln“. Dort schreiben Sie, dass „Profile und Nachrichten“ die man bekommt und sendet, „auf bestimmte Inhalte“ gescannt werden. Um welche Inhalte geht es Ihnen da speziell?

Nicht alle Menschen sind böse – es sind aber auch nicht alle gut. Wir glauben, dass wir eine Verantwortung dafür tragen, was auf unserer Website passiert und versuchen unsere User vor nicht gesetzeskonformen Inhalten zu schützen.


Leute, die Bussi.at für Werbezwecke missbrauchen, müssen laut den „Regeln“ mit einer Vertragsstrafe von 15.000 Euro rechnen. Im Vergleich mit anderen Internet-Plattformen ist dieser Betrag ganz schön hoch angesetzt. Warum?

Jemand der beim Billa Prospekte vom Spar austeilt, hätte vermutlich mit ähnlichen Strafen zu rechnen.

Es gibt Konkurrenzverhalten das moralisch einfach nicht in Ordnung ist. Entsprechend setzen wir auf Abschreckung.


Und unsere Prognosefrage zum Schluss: Wo und wie wünschen Sie sich Bussi.at in fünf Jahren?

Bussi.at wird in 5 Jahren auch den deutschen Markt erobert haben und mit den neuen Features, welche das Jahr 2017 bringen wird, viele andere klassische Singlebörsen hinter sich lassen.


Dominik Burgstaller, wir danken Ihnen ganz herzlich für das Interview und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und Spaß mit Bussi.at!

Neugierig geworden?

Das Interview führte:

Daniel Baltzer beobachtet seit 2006 die Welt der Singlebörsen in Österreich und gilt in den Medien als führender Experte zum Thema. Seine Frau hat er allerdings nicht online kennen gelernt.
» Ich freue mich auf Ihre Anregungen!

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